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Auf den hier folgenden Seiten, ganz konkret unter dem Button, den Sie eben aufgerufen haben, wird ein besonderes Kapitel bundesdeutscher Geschichte dokumentiert. Diese Homepage dokumentiert einen Teil Kirchengeschichte und einen Teil Heimgeschichte. Sie dokumentiert einen Zeitraum zwischen etwa 1947 und 1967. Es ist ein Zeitraum, den viele Menschen, die mit dieser Zeit nicht konfrontiert werden möchten, gern in die Nachkriegszeit verschieben wollen und damit eine Rechtfertigung suchen, die den Tenor hat: „Damals, - nach dem Krieg war es eben so“.
Auf dieser Homepage werden Verbrechen dokumentiert. Verbrechen an Kindern. Und, was ganz besonders schlimm ist, Verbrechen an den Hilflosesten von ihnen, nämlich an körper- und geistigbehinderten Kleinkindern und Kindern.
Wenn es Ihre Nerven nicht zulassen, dann brechen Sie an dieser Stelle einfach ab.
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/
Der Webmaster Martin Mitchell (Australien) schreibt zu seiner Homepage:
www.heimkinder-ueberlebende.info wird ohne Zensur oder Zurückhaltung aus dem Exil von Australien aus gehostet und von einem hoch-engagierten ehemalig selbst betroffenen bundesrepublikanischen Heimkind betrieben. Die Seite befasst sich eingehend mit historischen Aufklärungsarbeiten, dessen Ziel es ist, diese bis heute verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland (1945-1985) so weit wie möglich überall bekannt zu machen, um dadurch (a) die bisherige Tabuisierung dieses Themas von Seiten der gesamten Gesellschaft, der Kirchen und des Staates aufzuheben, (b) ein Schuldbekenntnis aller damalig Verantwortlichen zu bewirken, (c) eine Anerkennung der den Heimkindern zugefügten Leiden herbeizubringen, und (d) eine Wiedergutmachung und Entschädigung für alle Betroffenen zu erzielen. Auch aufrufbar über www.freistatt.de.vu, die Bethel-eigene Anstalt im Wietingsmoor, wo der Betreiber dieser Seite selbst (in den 1960er Jahren) interniert und, unter dem Motto “Arbeite und Bete!”, versklavt gewesen war und misshandelt worden ist.
http://helmutjacob.over-blog.de/
Hier schreibt Helmut Jacob ganz privat, also nicht als Sprecher einer Arbeitsgruppe.
Blog von Arwin : Leiden im bethelschen Freistatt im Wietingsmoor, mit vielen Fotos von damals
Anfang Mai 1969 wurde ich in Handschellen von einem Mitarbeiter der Kästorfer Anstalten nach Freistatt gebracht.Zuvor verbrachte ich vier Wochen in einer Einzelzelle im Haus Rischborn um mich an der Flucht aus dem Heim zu hindern.In diesen vier Wochen sah ich nur weiße Wände und Glasbausteine.In denen waren zwei Elemente zu einer Luke eingearbeitet. Es war unmöglich hinaus zu sehen und es gab keinen Ausgang oder ähnliches.Es war die völlige Isolation.Da es keinen Grund gab,mich den Strafbehörden zu überliefern übte man Selbstjustiz und sperrte mich einfach weg.In Moorhort,ein Haus in Freistatt wurde ich als erstes meiner privaten Dinge beraubt.Ich wurde fotografiert und bekam die Warnung mit auf den Weg,hier werde man mir die Flausen schon austreiben,hier herrscht ein besonders starker Wind.Unter den Jungen gab es eine Hirachie,gesteuert von den Erziehern und den Verantwortlichen.Das fing an mit der Bekleidung.Die Neulinge bekamen zu große Hosen,bekamen zu große "Hausjacken",so hießen die Jacken tatsächlich.

Oerni auf den Spuren ihrer Vergangenheit
Suche nach??????? Ich habe mich die vielen Jahre meines Lebens nicht wirklich mit meiner Heimzeit auseinander gesetzt. Es war für mich eine Selbstverständlichkeit in Heimen gewesen zu sein, weil ich in einem Heim geboren bin und die ersten Jahre meines Lebens keine Vorstellung davon hatte, dass außerhalb meines Heimes eine andere Welt existierte. Ich kann mich nicht daran erinnern so Begrifflichkeiten wie Mutter und Vater in irgendeiner Form gehört zu haben, geschweige denn etwas damit zu verbinden. Ich bin mit etwas über sechs Jahren zu meiner Mutter gekommen, die für mich eine fremde Frau war und ich auch nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufgebaut habe. Diese Jahre
