Aus einer Festschrift zum 50jährigen Bestehen des damaligen Erziehungsheimes Werther
Darin werden Gleichnisse zu dem Hausspruch der „Waldheimat“ aufgeführt.
Zunächst erst einmal der Hausspruch:
„Wie teuer ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!“ (Psalm 36,8)
Nun zu der Auslegung des Gleichnisses :
„Unter den „Flügeln Gottes“ ist die Zuflucht. Wir Christen dürfen die Gedanken noch weitergehen lassen, wenn wir auch Bild und Ausdruck des alten Psalmwortes damit überschreiten. Die „Schatten der Flügel“ verwandeln sich für uns in die Schatten der Kreuzesbalken, an denen auf Golgatha unser Herr gehangen hat. Vom Kreuz herunter wurde dem Schächer gesagt, daß der trotz seines verfehlten Lebens angenommen sei; das Kreuz macht für alle „Menschenkinder“ das Wort zur Wahrheit, das einst zum Spott über Jesus gesagt wurde: „Dieser nimmt die Sünder an und ißt mit ihnen.“………
Fundstelle von Oerni